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Hardwareunabhängige Digital Signage Software: Vorteile & Auswahl

21.10.2026
•
3 Min
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Screenshot der connectSignage-Playerverwaltung mit der Funktion zum Verknüpfen eines Players.

connectSignage ist eine hardwareunabhängige Digital Signage Software: Ihr könnt unterschiedliche unterstützte Player- und Displayplattformen nutzen und seid bei der Hardwareauswahl nicht ausschließlich an einen Displayhersteller gebunden. Dazu gehören unter anderem Windows, Android, Samsung Tizen, LG webOS, Sony BRAVIA und BrightSign. Ob ein Gerät zu eurem Vorhaben passt, hängt vom konkreten Modell, dem Betriebssystem und den gewünschten Funktionen ab.

Das hilft beispielsweise, wenn ihr vorhandene Bildschirme einbinden, neue Standorte ausstatten oder unterschiedliche Einsatzorte über ein gemeinsames CMS verwalten möchtet. Für die Auswahl lohnt sich ein Blick auf die gesamte Kombination aus Software, Player und Display.

Was bedeutet hardwareunabhängige Digital Signage Software?

Hardwareunabhängigkeit bedeutet, dass eine Software auf mehreren unterstützten Hardwareplattformen eingesetzt werden kann. Ein Unternehmen muss dann nicht für jeden Einsatzort ausschließlich Geräte eines einzigen Displayherstellers auswählen.

Die Inhalte werden zentral im CMS erstellt, geplant und den vorgesehenen Playern zugeordnet. Welches Gerät sie anschließend wiedergibt, richtet sich nach der technischen Ausstattung am Einsatzort.

Hardwareunabhängigkeit bedeutet dabei keine universelle Kompatibilität. Ein grundsätzlich unterstütztes Betriebssystem sagt noch nicht, dass jedes Gerät oder jede Funktion verfügbar ist. Auch innerhalb einer Modellreihe können Softwarestände und Ausstattung einen Unterschied machen.

Welche Plattformen unterstützt connectSignage?

Die Player-Matrix hilft euch dabei, die passende Kombination aus Gerät und Funktionen auszuwählen:

Windows- und Android-Player

Windows-Systeme und Android-Geräte können als Zuspieler eingesetzt werden. Entscheidend sind die konkrete Hardware, der Betriebssystemstand und die Anforderungen eurer Inhalte. Bei nicht geprüften Geräten können einzelne Funktionen eingeschränkt sein.

Samsung Tizen und LG webOS

Für ausgewählte professionelle Samsung- und LG-Geräte unterstützt connectSignage die integrierten Plattformen Tizen beziehungsweise webOS. Die Matrix nennt dafür Modelle und Betriebssystemversionen. Die Unterstützung lässt sich deshalb nicht pauschal auf alle Samsung- oder LG-Bildschirme übertragen.

Sony BRAVIA

Auch ausgewählte Sony-BRAVIA-Geräte können mit ihrem integrierten System genutzt werden. Die Matrix führt die BRAVIA-BZ-Serie und modellbezogene Angaben auf. Vor dem Einsatz werden die gewünschte Auflösung, Interaktion und weiteren Funktionen mit dem konkreten Gerät abgeglichen.

BrightSign

Bei BrightSign stehen unterschiedliche Player-Serien zur Auswahl. Diese unterscheiden sich unter anderem bei Auflösung, Gerätegeneration und Ausgabemöglichkeiten. Die richtige Wahl ergibt sich aus eurem Content und den Einträgen für das jeweilige Modell.

→ Unterstützte Modelle und Funktionen in der Player-Matrix vergleichen

Integrierter Player oder externer Mediaplayer?

Ein Player verarbeitet die Inhalte aus dem CMS und gibt sie auf dem Bildschirm wieder. Er kann bereits im Display eingebaut sein oder als separates Gerät angeschlossen werden.

Integrierter Player: Das System im Display nutzen

Bei einem integrierten Player nutzt ihr die Recheneinheit und das Betriebssystem des Displays. Dafür wird häufig der Begriff System-on-Chip, kurz SoC, verwendet. Eine zusätzliche Playerbox entfällt. Ob die Lösung passt, hängt davon ab, ob das Displaymodell und die benötigten Funktionen unterstützt werden.

Externer Player: Zuspieler und Bildschirm getrennt auswählen

Ein externer Mediaplayer wird über einen geeigneten Bildeingang mit dem Display verbunden. So lassen sich Bildschirm und Zuspieler getrennt auswählen oder bei Bedarf einzeln ersetzen. Dafür benötigt ihr Platz, Stromversorgung und die passenden Verbindungen für das zusätzliche Gerät.

Welche Variante sinnvoll ist, bestimmt der Anwendungsfall. Ein Informationsdisplay mit wenigen Medieninhalten kann andere Anforderungen haben als ein interaktiver Kiosk mit geschützten Webanwendungen. Eine externe Lösung ist nicht automatisch für jede Aufgabe erforderlich; ein integriertes System deckt umgekehrt nicht jede Anforderung ab.

Welche Vorteile bietet eine flexible Hardwareauswahl?

Geräte passend zum Einsatzort auswählen

Ein Empfangsdisplay, eine Anzeige in der Produktion und ein Touchterminal werden unterschiedlich genutzt. Mit einer plattformübergreifenden Software könnt ihr die Geräte nach den Anforderungen des jeweiligen Einsatzorts auswählen und über ein gemeinsames CMS verwalten.

Vorhandene Ausstattung berücksichtigen

Kompatible Displays und Player können gegebenenfalls weiterverwendet werden. Das kann den Austauschumfang verringern. Ob sich ein Gerät weiter eignet, wird anhand von Anschlüssen, Betriebssystem und geplanter Nutzung beurteilt.

Erweiterungen flexibler planen

Wenn später weitere Standorte oder neue Anwendungen hinzukommen, lassen sich zusätzliche unterstützte Hardwareoptionen prüfen. Die Softwareauswahl und der Austausch einzelner Geräte können so getrennt betrachtet werden. Neue Hardware muss weiterhin zu den benötigten Funktionen passen.

Ein mögliches Szenario: Ein Unternehmen nutzt ein kompatibles SoC-Display am Empfang und einen externen Player für eine anspruchsvollere Anwendung in der Produktion. Beide Einsatzorte werden in connectSignage verwaltet. Welche Geräte dafür geeignet sind, richtet sich nach den jeweiligen Inhalten.

Können vorhandene Displays weiterverwendet werden?

Das ist möglich, wenn entweder die integrierte Plattform des Displays unterstützt wird oder ein geeigneter externer Player angeschlossen werden kann. Ein Display ohne kompatibles internes System muss deshalb nicht zwangsläufig ersetzt werden.

Prüft dafür Modellbezeichnung, Betriebssystem und verfügbare Eingänge. Bei einer externen Zuspielung müssen Player, Anschluss und Bildschirm die gewünschte Auflösung unterstützen. Für Touchanwendungen ist zusätzlich die Verbindung für die Eingaben wichtig. Auch Zustand und Eignung des Displays für den geplanten Betriebsalltag zählen.

Ein vorhandener HDMI-Eingang kann beispielsweise die Grundlage für eine externe Zuspielung sein. Er bestätigt allein aber noch nicht, dass die gesamte Anwendung einschließlich Interaktion und Gerätesteuerung wie gewünscht funktioniert.

Warum unterscheiden sich Funktionen je nach Player?

Player unterscheiden sich bei Rechenleistung, Betriebssystem, Browser und Geräteschnittstellen. Deshalb kann die gemeinsame Verwaltung im CMS mit unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Wiedergabe und Fernsteuerung einhergehen.

Die Player-Matrix unterscheidet beispielsweise Touch-Unterstützung, Bildschirmauflösung, native Webanzeige, Fernkonfiguration und Softwareupdates. Für ausgewählte Geräte sind einzelne Modelle zertifiziert; bei anderen Plattformen sind nur Teile des Angebots geprüft. Eine Freigabe sollte sich deshalb auf das konkrete Gerät und die benötigten Funktionen beziehen.

Medienwiedergabe ist nicht dasselbe wie eine Microsoft-Anmeldung

Dass ein Player Bilder oder Videos abspielt, bedeutet nicht automatisch, dass er eine geschützte SharePoint-Seite oder einen Power-BI-Bericht öffnen kann. Dafür braucht er zusätzlich eine geeignete Browserumgebung, die passende Microsoft-Anmeldung und die erforderlichen Berechtigungen. Conditional Access und mögliche MFA-Abfragen bleiben dabei wirksam.

Für geschützte SharePoint-Seiten und Power-BI-Berichte kommen geeignete Windows-, Android- und BrightSign-Player infrage. Auf entsprechend eingerichteten Windows-Geräten kann die Anmeldung über Single Sign-on erfolgen. Alternativ lässt sich ein connectSignage-Login-Makro nutzen, sofern eure Microsoft-Richtlinien diesen Anmeldeweg zulassen.

→ Power BI auf Bildschirmen anzeigen: Voraussetzungen und Einbindung

Wie wählt man den richtigen Player?

Startet mit der Anwendung und gleicht eure Anforderungen anschließend mit der aktuellen Player-Matrix ab. Diese sechs Punkte helfen euch bei der Auswahl:

1. Displaymodell und Betriebssystem

Notiert die vollständige Modellbezeichnung, das Betriebssystem und den Softwarestand. Prüft den Eintrag für dieses Gerät sowie den Zertifizierungsstatus.

2. Gewünschte Inhalte

Legt fest, ob Bilder, Videos, Webseiten oder Daten aus Unternehmenssystemen erscheinen sollen. Berücksichtigt auch mehrere gleichzeitig sichtbare Inhaltsbereiche und die benötigte Aktualisierung.

3. Erforderliche Interaktion

Bei Touchnavigation müssen Display, Eingabetechnik, Player und Anwendung zusammenpassen. Testet die Bedienung mit dem tatsächlichen Content.

4. Auflösung und Leistung

Prüft die Ausgabeauflösung, die Anzahl der Displays und die Leistungsanforderungen eurer Medien. Eine Auflösungsangabe auf dem Display ersetzt die Prüfung des Players nicht.

5. Netzwerk und Sicherheit

Klären solltet ihr den Netzwerkzugriff, benötigte Zielsysteme, Zertifikate und den Anmeldeweg für geschützte Inhalte. Testet auch, wie sich eure Anwendung bei einer Verbindungsunterbrechung verhält.

6. Benötigte connectSignage-Funktionen

Vergleicht die gewünschten Funktionen für Wiedergabe, Touch, Screenshots, Fernkonfiguration und Updates mit dem jeweiligen Matrixeintrag. Ein Test mit der geplanten Kombination hilft, Einschränkungen vor dem Rollout zu erkennen.

→ Zum ausführlichen Leitfaden: Welchen Player brauche ich?

Häufige Fragen zu hardwareunabhängiger Digital Signage Software

Bin ich bei connectSignage an einen Displayhersteller gebunden?

connectSignage unterstützt mehrere Hardwareplattformen. Ihr könnt deshalb unterschiedliche geeignete Geräte auswählen. Maßgeblich sind das konkrete Modell, der Betriebssystemstand und die benötigten Funktionen.

Kann ich alle vorhandenen Bildschirme weiterverwenden?

Das lässt sich nicht pauschal zusagen. Benötigt wird eine kompatible integrierte Plattform oder eine geeignete Verbindung zu einem externen Player. Auflösung, Anschlüsse und gegebenenfalls Touch-Unterstützung müssen zur Anwendung passen.

Brauche ich bei einem integrierten Player eine zusätzliche Playerbox?

Wenn die integrierte Plattform alle Anforderungen erfüllt, ist für die Wiedergabe keine zusätzliche externe Playerbox nötig. Ob das bei eurem Display der Fall ist, zeigt der Abgleich mit der Player-Matrix.

Kann ein externer Player an einem älteren Display genutzt werden?

Das kann funktionieren, wenn der Bildschirm einen passenden Eingang besitzt und die gewünschte Darstellung unterstützt. Der konkrete Anschluss, die Auflösung und weitere Funktionen müssen gemeinsam geprüft werden.

Können unterschiedliche Betriebssysteme in einem Projekt eingesetzt werden?

Unterschiedliche unterstützte Playerplattformen lassen sich über connectSignage verwalten. Die verfügbaren Funktionen können sich zwischen den Geräten unterscheiden. Plant Inhalte und Bedienung deshalb passend zur jeweiligen Plattform.

Funktioniert connectSignage auf jedem Samsung-, LG- oder Android-Gerät?

Eine Hersteller- oder Betriebssystemangabe reicht für diese Zusage nicht aus. Prüft immer Modell, Softwarestand, Zertifizierungsstatus und gewünschte Funktionen anhand der aktuellen Player-Matrix.

Software und Hardware passend zusammenstellen

Hardwareunabhängige Digital Signage Software gibt euch mehr Auswahl bei der Geräteplanung. Der Nutzen entsteht, wenn die Hardware zu den Inhalten passt und die gewünschte Funktion auf dem jeweiligen Player unterstützt wird. Mit connectSignage könnt ihr unterschiedliche geeignete Geräte zentral verwalten und neue Einsatzorte entsprechend ihren Anforderungen ergänzen.

→ connectSignage Plattform entdecken

Weiterführende Informationen

→ Aktuelle Player-Entscheidungsmatrix

→ Microsoft-Webanwendungen: Anmeldung und Plattformgrenzen

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