Wie digitale Displays den Point of Sale verändern
Preise ändern sich, Aktionen wechseln, Produkte sollen sichtbar werden und Kundinnen und Kunden erwarten aktuelle Informationen direkt im Geschäft. Für den Einzelhandel bedeutet das: Kommunikation auf der Verkaufsfläche muss schneller, flexibler und relevanter werden.
Genau hier kommt Digital Signage ins Spiel.
Kurz erklärt: Digital Signage im Einzelhandel bezeichnet den Einsatz digitaler Displays, um Preise, Angebote, Werbung, Produktinformationen und Kundenhinweise zentral am Point of Sale auszuspielen. Mit connectSignage können Händler Inhalte für Verkaufsflächen, Schaufenster, Regale, Kassenbereiche und Filialen zentral steuern, automatisch aktualisieren und standortbezogen ausspielen.
Digitale Displays ersetzen dabei nicht einfach nur gedruckte Plakate. Sie machen Verkaufsflächen dynamischer. Sie bringen Kampagnen schneller in die Filiale. Und sie sorgen dafür, dass Inhalte genau dort erscheinen, wo Kaufentscheidungen entstehen: im Schaufenster, am Regal, auf Aktionsflächen, im Eingangsbereich oder an der Kasse.
Warum klassische POS-Kommunikation im Einzelhandel an ihre Grenzen stößt
Im stationären Handel zählt Geschwindigkeit. Angebote laufen oft nur wenige Tage, Preise ändern sich kurzfristig und Kampagnen müssen über mehrere Filialen hinweg einheitlich sichtbar sein.
Mit gedruckten Plakaten, Aufstellern oder Aktionsschildern ist das aufwendig. Inhalte müssen erstellt, gedruckt, verteilt und vor Ort ausgetauscht werden. Wenn eine Filiale zu spät aktualisiert oder ein Schild vergessen wird, entstehen schnell uneinheitliche Informationen am Point of Sale.
Typische Herausforderungen im Einzelhandel sind:
- Aktionen sind nicht überall gleichzeitig sichtbar.
- Gedruckte Materialien verursachen Kosten und Abstimmungsaufwand.
- Inhalte veralten schnell.
- Filialen kommunizieren uneinheitlich.
- Statische Plakate gehen zwischen vielen Reizen im Store unter.
Digitale POS-Displays lösen diese Herausforderungen, weil Inhalte zentral verwaltet und bei Bedarf in Echtzeit aktualisiert werden können. Für Händler mit mehreren Standorten entsteht dadurch ein klarer Vorteil: Kampagnen, Preise und Kundeninformationen bleiben konsistent sichtbar.
Für wen eignet sich Digital Signage im Einzelhandel?
Digital Signage eignet sich besonders für Händler, die regelmäßig Preise, Aktionen, Produktinformationen oder Werbeinhalte aktualisieren müssen.
Dazu gehören unter anderem Filialisten, Supermärkte, Fachmärkte, Drogerien, Apotheken, Modegeschäfte, Optiker, Elektronikmärkte, Baumärkte, Möbelhäuser und Store-in-Store-Konzepte.
Auch kleinere Einzelhändler profitieren, wenn sie ihre Verkaufsfläche moderner inszenieren, Schaufenster flexibler bespielen oder Kunden am Point of Sale gezielter informieren möchten.
Was bringt Digital Signage im Einzelhandel?
Digital Signage ersetzt gedruckte Plakate, Aktionsschilder und statische Aufsteller durch digitale Displays. Händler können Inhalte zentral verwalten, automatisch nach Uhrzeit oder Standort ausspielen und Angebote direkt am Point of Sale sichtbarer machen.
Die wichtigsten Use Cases im Einzelhandel sind:
- Preis- und Aktionsdisplays
- Werbedisplays
- Schaufensterdisplays
- digitale Kundenstopper
- digitale Wegeleitung
- Infodisplays
- digitale Produktberater
- Shelf Displays
- Checkout Screens
Jeder dieser Use Cases erfüllt eine andere Aufgabe im Store. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Kommunikation im Einzelhandel aktueller, auffälliger und besser steuerbar wird.
Preis- und Aktionsdisplays: Angebote schneller sichtbar machen
Preis- und Aktionsdisplays zeigen aktuelle Preise, Rabatte, Wochenangebote und Kampagnen direkt am Point of Sale.
Statt gedruckte Aktionsschilder auszutauschen, können Inhalte zentral gepflegt und automatisch auf die passenden Displays ausgespielt werden. Das ist besonders hilfreich bei wechselnden Sortimenten, kurzfristigen Preisänderungen, saisonalen Aktionen oder filialübergreifenden Kampagnen.
Ein digitales Preisdisplay eignet sich zum Beispiel für Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Fachmärkte und Aktionsflächen.
Der größte Vorteil liegt in der Geschwindigkeit. Angebote können vorbereitet, zeitgesteuert veröffentlicht und bei Bedarf kurzfristig angepasst werden. So bleibt die Kommunikation am POS aktuell, ohne dass jede Filiale manuell nachziehen muss.
Werbedisplays: Mehr Sichtbarkeit auf der Verkaufsfläche
Werbedisplays bringen Kampagnen, Produktneuheiten und Markenbotschaften direkt in den Store.
Sie eignen sich für Bereiche, in denen Kundinnen und Kunden vergleichen, warten oder spontan entscheiden. Bewegte Inhalte, Produktvideos oder wechselnde Kampagnen erzeugen mehr Aufmerksamkeit als klassische Plakate.
Besonders wirkungsvoll sind Werbedisplays am Eingang, auf Laufwegen, in Aktionszonen oder als Videowall.
Mit connectSignage können Werbeinhalte nach Uhrzeit, Standort oder Kampagne geplant werden. So lassen sich regionale Angebote, saisonale Aktionen oder tageszeitabhängige Inhalte gezielt ausspielen.
Schaufensterdisplays: Digitale Außenwirkung für mehr Frequenz
Das Schaufenster ist eine der wichtigsten Werbeflächen im Einzelhandel. Es entscheidet oft darüber, ob Laufkundschaft stehen bleibt, den Store wahrnimmt oder ein Geschäft betritt.
Digitale Schaufensterdisplays machen diese Fläche dynamischer. Videos, Animationen und Kampagnen ziehen Aufmerksamkeit auf sich und können auch außerhalb der Öffnungszeiten sichtbar bleiben.
Schaufensterdisplays eignen sich besonders für Modegeschäfte, Optiker, Apotheken, Telekommunikationsanbieter, Banken, Fachhandel und Filialisten.
Der Vorteil: Kampagnen können zentral gewechselt werden, ohne dass Plakate produziert oder vor Ort ausgetauscht werden müssen. So bleibt das Schaufenster aktuell, ohne zusätzlichen Aufwand in der Filiale.
Digitale Kundenstopper: Bewegte Inhalte im Laufweg
Klassische Kundenstopper stehen vor dem Geschäft, im Eingangsbereich oder auf Laufwegen. Sie sollen Aufmerksamkeit erzeugen und spontane Besuche auslösen.
Digitale Kundenstopper gehen einen Schritt weiter. Sie zeigen wechselnde Inhalte, Videos, Animationen oder Tagesangebote und fallen dadurch stärker auf als statische Aufsteller.
Sie eignen sich besonders für Innenstadtlagen, Einkaufszentren, Malls, Eingangsbereiche oder Flächen direkt vor dem Store.
Im Vergleich zu gedruckten Aufstellern ermöglichen digitale Kundenstopper mehr Flexibilität. Inhalte können automatisch wechseln, tageszeitabhängig ausgespielt oder kurzfristig angepasst werden.
Digitale Wegeleitung: Orientierung auf großen Verkaufsflächen
In großen Stores, Möbelhäusern, Baumärkten oder Einkaufszentren ist Orientierung ein wichtiger Teil der Customer Experience.
Wenn Kundinnen und Kunden Abteilungen, Services oder Produkte nicht schnell finden, entstehen Rückfragen, Suchzeiten und Frust. Digitale Wegeleitung hilft dabei, Besucher gezielt durch die Fläche zu führen.
Interaktive Lagepläne, digitale Karten und Wegweiser reduzieren Rückfragen und führen Kunden schneller zu relevanten Bereichen.
Das verbessert nicht nur die Orientierung, sondern kann auch helfen, Kundenströme bewusster zu lenken — zum Beispiel zu Aktionsflächen, Beratungszonen oder margenstarken Produktbereichen.
Infodisplays: Kundenfragen beantworten, bevor sie entstehen
Infodisplays zeigen Öffnungszeiten, Services, Hinweise und aktuelle Informationen im Store.
Sie eignen sich für Eingangsbereiche, Servicepunkte, Kassenbereiche oder Wartezonen. Häufige Fragen werden sichtbar beantwortet, bevor sie Mitarbeitende erreichen.
Ein Infodisplay kann zum Beispiel folgende Inhalte anzeigen:
- Öffnungszeiten
- Serviceangebote
- Rückgabeinformationen
- Kundenkartenhinweise
- aktuelle Aktionen
- Hinweise zu Abteilungen oder Services
Für Händler bedeutet das weniger Routinefragen und eine klarere Kommunikation im Store.
Digitale Produktberater: Beratung direkt am Display
Ein digitaler Produktberater unterstützt Kundinnen und Kunden bei der Auswahl.
Über interaktive Displays können Produkte verglichen, Varianten erklärt oder Verfügbarkeiten angezeigt werden. Besonders bei erklärungsbedürftigen oder hochwertigen Artikeln kann das die Kaufentscheidung unterstützen.
Digitale Produktberater eignen sich für Elektronik, Möbel, Sportartikel, Baumärkte und Fachhandel.
Sie entlasten Mitarbeitende und ermöglichen Kunden, sich selbständig zu informieren. Gleichzeitig bleiben Produktinformationen konsistent und aktuell.
Shelf Displays: Produktkommunikation direkt am Regal
Shelf Displays bringen digitale Inhalte direkt an den Ort der Kaufentscheidung: ans Regal.
Dort können sie Aufmerksamkeit auf Neuheiten, margenstarke Produkte, Cross-Selling-Angebote oder erklärungsbedürftige Artikel lenken.
Gerade am Regal kann digitale Kommunikation einen großen Unterschied machen, weil Kundinnen und Kunden bereits im Entscheidungsprozess sind. Ein kurzer Hinweis, ein Produktvorteil oder ein passendes Zusatzangebot kann genau dort wirken, wo es relevant ist.
Shelf Displays eignen sich für Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Elektronikmärkte und Markenflächen.
Checkout Screens: Der letzte Kaufimpuls an der Kasse
Checkout Screens nutzen die Wartezeit an der Kasse.
Sie zeigen Impulsangebote, Gutscheine, Services oder Last-Minute-Aktionen. Dadurch entsteht ein zusätzlicher digitaler Kontaktpunkt direkt vor dem Kaufabschluss.
Gerade in Supermärkten, Drogerien, Apotheken und Fachmärkten können digitale Kassendisplays Zusatzverkäufe unterstützen.
Der Kassenbereich wird so nicht nur zur Abwicklung des Einkaufs, sondern auch zur letzten Möglichkeit, relevante Angebote sichtbar zu machen.
Warum connectSignage für den Einzelhandel geeignet ist
connectSignage ist eine Digital-Signage-Software zur zentralen Steuerung digitaler Displays. Inhalte können über eine Oberfläche verwaltet, geplant und auf einzelne Screens, Display-Gruppen, Filialen oder Verkaufsbereiche ausgespielt werden.
Für den Einzelhandel eignet sich connectSignage besonders, wenn Inhalte regelmäßig aktualisiert, mehrere Standorte gesteuert oder Kampagnen konsistent ausgespielt werden sollen.
So lassen sich Preise, Aktionen, Werbeinhalte, Produktinformationen und Kundenhinweise zentral vorbereiten und genau dort anzeigen, wo sie im Store wirken.
Fazit: Digital Signage macht Einzelhandelsflächen aktueller und wirkungsvoller
Digital Signage macht den Einzelhandel schneller, flexibler und sichtbarer.
Preise, Aktionen, Werbung, Kundeninformationen und Produktinhalte können zentral gesteuert und genau dort ausgespielt werden, wo sie relevant sind: am Point of Sale.
Für Händler mit mehreren Standorten bietet connectSignage eine zentrale Lösung, um Inhalte konsistent, automatisiert und filialübergreifend auszuspielen.
Digitale Displays ersetzen dabei nicht nur gedruckte Plakate. Sie schaffen neue Möglichkeiten, Verkaufsflächen aktiver zu nutzen, Kunden besser zu informieren und Angebote sichtbarer zu machen.
FAQ
Was ist Digital Signage im Einzelhandel?
Digital Signage im Einzelhandel beschreibt den Einsatz digitaler Displays zur Anzeige von Preisen, Angeboten, Werbung, Produktinformationen, Wegeleitung und Kundenhinweisen im Store.
Welche Digital-Signage-Use-Cases eignen sich für den Einzelhandel?
Wichtige Use Cases sind Preis- und Aktionsdisplays, Werbedisplays, Schaufensterdisplays, digitale Kundenstopper, Produktberater, Shelf Displays, Infodisplays, digitale Wegeleitung und Checkout Screens.
Wie hilft Digital Signage am Point of Sale?
Digital Signage macht Angebote, Produktinformationen und Kampagnen direkt dort sichtbar, wo Kundinnen und Kunden Kaufentscheidungen treffen.
Kann Digital Signage filialübergreifend gesteuert werden?
Ja. Mit connectSignage lassen sich Inhalte zentral verwalten und auf einzelne Displays, Filialen oder ganze Filialnetze ausspielen.
Wie unterstützt connectSignage den Einzelhandel?
connectSignage unterstützt Händler dabei, digitale Displays zentral zu steuern, Inhalte zu planen und Informationen gezielt nach Standort, Uhrzeit, Filiale oder Anwendungsfall auszuspielen.
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